Samstag, 11. September 2010

Rob´s Celluloid Crash: Clash of the Titans


So Liebe Filmfreunde heute gibts mal wirklich einen Clash of the Titans und zwar der direkte Vergleich des Originals und des Remakes.

Kurz zur Story: Perseus der als Gott geboren aber als Mensch aufgezogen wurde, schlittert in den Krieg Menschen gegen Götter. Als seine Geliebte Prinzessin für das Wohl ihrer Stadt dem KRAKEN geopfert werden soll macht er sich mit einem kleinen Trupp auf eine Waffe gegen diesen Titanen zu finden.

Es ist schwer die Story zusammenzufassen da beide Filme zwar den selben Handlungsstrang haben jedoch einige Dinge doch anders sind.

Während im Original von 1981 Darnae die Mutter Perseus´ überlebt und mit ihm auf einer Insel strandet hält sich das Remake ein wenig näher an die Sage und lässt Spiros den Fischer den kleinen Perseus finden.

Natürlich kann man die Effekte des Originals nicht mit denen des Remakes vergleichen allein schon weil Harryhausens letztes Werk mir persönlich sehr am Herzen liegt. Jedoch lässt sich sagen das der heutige Zuschauer lieber zum Remake greifen sollte da das Original ziemliche Längen aufweist. 

Wer auf gute alte Stop Motion Monster steht dem sei Das Original ans herz gelegt. Aber beeindruckender fand ich die Riesenskorpione im Remake.

Der nächste Wehrutstropfen ist das fehlen der Eule Bubo im Remake zwar sieht man sie kurz als Requisit und es wird auch kurz auf sie angesprochen aber sie darf nicht an perseus Seite weilen wie im Original (Irgendwie hat sie mich an R2 erinnert).

Ebenfalls die bessere Version ist die Medusa Harryhausens klar ist sie nicht so gelenkig wie die heutige aber ihr Gesicht und ihr Körper sind einer Gorgonin würdig.

Alles in allem ist es schwer hier ein Fazit zu ziehen da beide Filme ihre Stärken und Schwächen haben, wer jedoch auf Popcornkino steht und sich nur kurz begeistern lassen will sollte zum Remake greifen.
Allen anderen lege ich das Original von 1981 ans Herz denn trotz allem ist der Film unfreiwillig komisch.

Hier noch kurz die größten Unterschiede zusammengefasst dank der wiki


Calibos und Acrisius waren im Original zwei verschiedene Personen, der eine (Acrisius) der König von Argos, der andere (Calibos) der von Zeus verstoßene und bestrafte Sohn der Göttin Thetis. Im Remake ist es ein Charakter.
Danae, die Mutter von Perseus, hat im Original die Reise im Sarg überlebt und zieht Perseus groß; im Remake stirbt sie.
Andromeda und ihre Familie herrschten im Original über das Königreich Joppe, im Remake über Argos.
Pegasus war im Original ein Schimmel, im Remake ist es ein Rappe.
Die Figur des Hades kommt im Original nicht vor, ebenso wenig Io oder das Volk der Jinns.
Auch ist es im Original nicht Hades, der Argos mit Vernichtung droht, sondern Thetis, aus Rache darüber, weil nicht ihr Sohn Calibos, sondern Perseus Andromeda heiraten durfte.
Die Skorpione entstehen im Original nicht aus dem Blut von Calibos, sondern aus dem Blut des abgeschlagenen Kopfes der Medusa.
Das Meeresungeheuer entspricht im Original eher der mythologischen Vorlage des Ketos, während es im Remake ein Riesenkrake ist.
Im Original verliebt sich Perseus in Andromeda und beide heiraten, im Remake empfindet Perseus keine solchen Gefühle für sie, stattdessen verliebt er sich in die Halbgöttin Io. Somit endet der Film nicht mit einem Happy End für Perseus und Andromeda, sondern für Perseus und Io.
Im Original bekommt Perseus bei seinen Abenteuern Hilfe von einer etwas tollpatschig wirkenden mechanischen Eule. Im Remake dagegen wird auf diese nur kurz angespielt, indem Perseus in der Waffenkammer eine mechanische Eule aus einer Kiste holt und etwas verdutzt eine Wache fragt, was es damit auf sich habe. Diese entgegnet ihm jedoch nur, dass er besser nicht fragen solle.
In der ersten Verfilmung hatte Perseus nur Männer beziehungsweise Krieger an seiner Seite. Im Remake dagegen bekommt er Hilfe von einer Frau (Io) und von mehreren Dämonen (Jinns).

Achja little known Facts am Rande:

Im Videospiel God of War II erscheint Perseus, der die Moiren aufsuchen möchte, damit diese seine verstorbene Geliebte wieder erwecken. Das Aussehen von Perseus wurde dabei nach dem Vorbild von Harry Hamlin entworfen, so wie dieser den Halbgott in dem Film Kampf der Titanen verkörperte. Passenderweise wird Perseus dabei auch (im englischen Original) von Hamlin gesprochen.

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