Montag, 13. September 2010

Rob´s Celluloid Crash: A-Team Der Film



Ja es hat schon einige Jahre gedauert bis eine der genialsten Serien meiner Jugend verfilmt wurden und leider mit einem anderen Cast aber nachfolgend will ich euch Stärken und Schwächen aufzeigen.

Anfangs war ich skeptisch und dachte ouh man wie soll der Plot funktionieren wenn keiner vom Originalcast dabei ist. Und als nach ein paar Filmminuten feststand das die Akteure sich noch gar nicht kennen war ich erst verwirrt, dachte ich doch es schliesst an die vergangene Serie an. Jedoch haben die Macher die Serie sehr gut in die Gegenwart transportiert. war es früher ein Bankraub in Vietnam ist es eben nun eine gezinkte Mission die zur Unehrenhaften Entlassung der Jungs führt. Der Ausbruch aus dem Gefängnis und die Befreiung Murdocks sind einfach genial gemacht. Die ganze Flucht an sich ist spannend und so geht es weiter mit dem ganzen Film.




Für Oldschool-Fans wie mich sind einige Anspielungen versteckt und der Aufmerksame Zuschauer wird Dwight Schultz und Dirk Benedict in Nebenrollen erkennen. Und einige Fragen werden gelöst die man aus der Serie noch hatte. Das Neue Team macht eigentlich alles richtig und jeder geht in seiner Rolle auf. Vorallem Jessica Biel ist sehr wandlungsfähig wenn man bedenkt das sie eine Pfarrerstochter eine Vampirjägerin und nun eine NCIS-Agentin gespielt hat. Vorallem die Lovestory zwischen Biels Charakter und Faceman ist echt den einen oder anderen Lacher wert.


Wo Die Macher des Films jedoch geschludert haben sind zum einen die Deutschen KFZ Kennzeichen (Frankfurt am Main hat nur ein F nicht FF) Und die Amerikanische Botschaft ist in Berlin nicht in Frankfurt. Trotz allem ist der Film amüsant gemacht, die Stunts und Effekte sind klasse und selbst Fans der Serie werden nichts auszusetzen haben, naja das eine oder andre kleine etwas aber wohl nichts schwerwiegendes.

Hier noch Little known Facts dank der Wiki:


Eine Szene im Film spielt auf einem Frankfurter Bahnhof. Hiervon ist in den Dialogen sowie in Einblendungen die Rede, außerdem ist ein Bus mit dem Logo der Verkehrsgesellschaft Frankfurt mit dem Ziel Kaiserstraße und dem falschen Autokennzeichen FF, das mehrmals auf verschiedenen Fahrzeugen angebracht ist, zu sehen. Tatsächlich wurde jedoch ein Luftbild Kölns verwendet, auf dem der Kölner Hauptbahnhof sowie der Kölner Dom zu sehen sind; einziges Material aus Frankfurt sind einzelne Skyline-Aufnahmen. 
In dem Film, den Murdock in die psychiatrische Klinik geschickt bekommt, ist der Name „Reginald Barclay” zu sehen. Das ist der Name eines Charakters, den Dwight Schultz, Darsteller des Murdock in der Serienfassung, in verschiedenen Star Trek-Serien gespielt hat.
Als das A-Team mit dem Panzer aus dem See fährt, nachdem eine Drohne das Flugzeug abgeschossen hat, fragt Murdock eine ältere Dame nach dem Weg nach Frankfurt. In der Originalfassung fragt Murdock die Dame nach dem Weg nach Berlin.
Einer der Richter im Militärtribunal, dem sich das A-Team stellen muss, hat den gleichen Namen wie der Regisseur – nämlich Carnahan.
Das Frachtschiff, das das A-Team zu den L.A. Docks bringt, trägt den Namen „Die Vergeltung”.
Das alte Frachtschiff, bei der Hütte in die sich das A-Team gemeinsam mit General Morrison rettet, heisst: „Walküre” (dies ist zu sehen, als Col. John Hannibal Smith mit Lynch telefoniert)
Die im Film auftretende Söldnerfirma „Blackforest“ ist eine Anspielung auf die real existierende Firma Blackwater (heute Xe Services).
Bei der Befreiung von Face am Anfang des Filmes verwendet Hannibal ein Ruger AC556K, ein häufig benutztes Gewehr in der Serie.
B.A.'s Tätowierungen auf den Händen ("Pity" und "Fool") sind eine Anspielung auf den Serienschauspieler von Baracus, Mr. T, in Rocky 3 – Das Auge des Tigers, ferner auf den vom diesem häufig in der Originalfassung der A-Team-Serie verwendeten Ausspruch "I pity the fool".
Als sich die Insassen der psychiatrischen Klinik einen Film ansehen möchten ruft ein Patient: "Das ist ja 3D, Mann! Ich kannte mal nen 3D-Film und da drin waren alle blau!". Dies ist eine Hommage an Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron.
Als das A-Team Murdock befreit und mit der C-130 die Cockpits der geparkten F-18 Maschinen zerstört. Die F-18 werden nur von der Navy und dem Marine Corps geflogen, aber man befreit Murdock aus einer US-Basis in Deutschland, wo solche Maschinen gar nicht stationiert sind.

Fazit: Kurzweiliges Popcornkino das von mir 4 von 5 Punkten bekommt. Ich liebe es wenn ein PLOT funktioniert :)

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